Das Pop-Up Festival
für Kunst & Kultur in Wien.

Geil wars – wir kommen wieder!

Der Status Quo

Wir fühlen uns geehrt, dass der Kultursalon Guckloch erfolgreich über die Drehbühne gegangen ist und euer Interesse an Merchandising (T-Shirts, Poster, etc.) sowie einer Fortsetzung so groß ist!

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Mit dabei waren:

Der Ablauf

Wir haben die Schlüssel zu einer Bühne und wir haben Künstlerinnen und Künstler, die auf ihr spielen. In ungewöhnlichem Rahmen: Einer Peep Show, mit Drehpodest, rundherum 9 Kabinen, in denen jeweils zwei Menschen über ein verspiegeltes Guckloch auf die Bühne schauen.

Die Location ist Corona-konform, eure Sicherheit liegt uns am Herzen. Die KünstlerInnen spielen unplugged auf der Bühne und ihr seht aus den Kabinen zu – 15 Minuten lang.

Du brauchst kein Ticket kaufen!

Komm zu den genannten Zeiten zur Burggasse 112 und stell dich draußen an. Nimm ein Bierchen mit und ein paar Freunde. Circa alle 20 Minuten holen wir gegen freiwillige Spende die Nächsten vor der Eingangstüre ab und führen sie zu den Kabinen.

Ihr könnte gerne alleine oder zu zweit in die Kabine. Es gibt keinen Bar-Betrieb, ihr könnte jedoch selbst Getränke mitbringen, wenn ihr euren Müll danach wieder mit nehmt und selbst entsorgt.

Der Eintritt erfolgt auf Basis freiwilliger Spenden – unsere Preisempfehlung: Peepshow-Preise. Pro Minute 1 Euro, also 15 Euro pro Gast und Vorstellung. Ein Teil der Einnahmen wird an die Vereine Sophie bzw. LEFÖ/TAMPEP zur Unterstützung von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern gespendet, den Rest – abzüglich sehr geringer Fixkosten –  bekommen die KünstlerInnen.

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FAQ

Wir, das sind Verena Randolf, Petra Gradwohl und Stefan Strahammer.

Verena ist Journalistin und arbeitet im Red Bull Medien Verlag.

Petra und Stefan sind das Design Studio Gradhammer.

Nein. Darum geht es uns auch nicht. Wir werden von den KünstlerInnen maximal einen kleinen Beitrag zu den Fixkosten erbitten, verdienen selbst jedoch absolut gar nichts mit diesem Festival. Uns geht es um ein Zeichen, um Hilfe für KünstlerInnen und Sex-ArbeiterInnen sowie im Selbstzweck darum, wieder eine Kulturveranstaltung besuchen zu können.

Es wird keine Tickets im Vorverkauf geben. Es gilt das Frist come first serve Prinzip: Vor dem Peepshow-Lokal wird es eine Wartezone geben. Die Performances dauern 15 Minuten, dazwischen gibt es 10 Minuten Pause, in der die Kabinen neu besetzt werden.

Der Eintritt basiert auf freiwilligen Spenden, unsere Empfehlung: Peepshow-Preise. Jede Minute kostet 1 Euro.

Aufgrund der Umstände müssen wir hier flexibel agieren. Sobald wir sicher sind, dass der Kultursalon Guckloch eröffnen kann, wird über Social Media verkündet, wer an welchem Tag spielen wird. Grundsätzlich werden die Performances zwischen 18:00 und 22:45 stattfinden, das sind in etwa 11 Performances pro Spieltag.

Selbstverständlich streng corona-konform: Vor der Vorstellung holen wir euch vor dem Lokal ab und bringen euch in die Kabine. Dabei öffnen wir sowohl die Eingangs- als auch die Kabinentür, dh grundsätzlich kommt ihr mit keinen Oberflächen in Kontakt. Wir werden dabei einen Mund-Nasen-Schutz tragen und bitten euch ebenfalls darum. In der Kabine könnt ihr den MNS gerne abnehmen. Ihr könnt selbst entscheiden, ob ihr in einer Kabine alleine oder mit eurer Begleitung sein wollte. Maximal passen 2 Personen in eine Kabine.

Die Kabinen sind selbstschließend, dh während der Performance ist man als Publikum in einer geschlossenen, aber nicht verschlossenen, Kabine mit einer Größe von ca. 70 x 110 cm, die sich nach vornehin zum Guckloch etwas verengt. Es gibt die Möglichkeit einen Barhocker mit in die Kabine zu nehmen – je nach Verfügbarkeit. Die Kabinen sind nach oben offen. Die Schallübertragung zwischen Bühne und Kabine findet also über den Luftraum statt.

Nein, ihr könnt aber gerne eure eigenen Getränke mitbringen. Wir bitten jedoch um Fairness: Nehmt die leeren Flaschen, etc. wieder mit und entsorgt sie selbst.

Leider können wir die Benützung der WCs im Lokal nicht gestatten. Aufgrund des knappen Zeitplans und des oben beschriebenen Ablaufs, würde das die Organisation erheblich erschweren.

Wir setzen keine Cookies und verfolgen auch eure Aktivitäten nicht – kein Facebook-Pixel, kein Google Analytics etc. Eure Daten sind lediglich für die Online-Petition relevant, welche auf einer eigenen Plattform stattfindet: Beachtet bitte die dort geltenden Datenschutzrichtlinien.

Hier auf dieser Website müsst ihr nur beachten, dass der Trailer mittels Vimeo eingebunden ist: Die Verbindung zu Vimeo wird allerdings erst hergestellt, wenn ihr auf den Playbutton klickt – ein entsprechender Hinweis findet sich direkt über dem Video.

Kunst in der Peep Show

Die klassischen Peep-Show-Motive, die im Eingangsbereich des Bordells hängen, werden vom Künstler-Kollektiv Mahony mit Fotografien von Objekten aus Plastik, Metall, natürlichen Materialien und Wachs überdeckt:

Termini Laxi

In den Arbeiten von Mahony, die während des Corona Lockdowns entstanden sind, werden materielle Überbleibsel, deren Sinn oder Funktion oft nicht mehr nachzuvollziehen waren, miteinander verschmolzen, um einer Stagnation für kurze Momente zu entkommen. Dieser spontan kreierte Zustand der Dinge erlaubt nach der Erstarrung des Wachses keine Veränderungen mehr,  breath in…let it go. Akzeptanz der losen Enden.

Das Kollektiv Mahony besteht aus Stephan Kobatsch, Clemens Leuschner und Jenny Wolka. Die Grundlage ihrer Arbeit ist ein gemeinsames Interesse an den unterschiedlichen Formen von Wissensproduktion und daran, wie Identität in verschiedenen gesellschaftspolitischen und kulturellen Kontexten aufgebaut wird. Sie erforschen Machtstrukturen sowie die ihnen zugrunde liegenden Narrative und erarbeiten poetische Alternativen.

mahony-collective.com

Termini Laxi

Wir danken:

Dem leiwandsten Peep-Show-Betreiber der Stadt für seine Unterstützung und für das kostenlose Zurverfügungstellen seiner Räumlichkeiten: Peepshow Wien

Fotografin Nicole Heiling für die wunderbaren Fotos.

Der besten Gastwirtschaft der Welt, Alt-Wiener Gastwirtschaft Schilling, für die Verpflegung unserer KünstlerInnen und die eifrige Unterstützung.

Dem Kabarett Niedermair für die fabelhafte technische Unterstützung.

Dem Weingut Mayer am Pfarrplatz, dem Ottakringer Brauwerk, Eule Bier und dem Prosecco-Weingut Col di Stella für die köstlichen Durstlöscher für unsere KünstlerInnen.

Der Druckerei Walla für die Unterstützung.